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Zweites Corona-Jahr bringt Einzelhandel Umsatzminus

21.04.2022

Das zweite Corona-Jahr mit einem wochenlangem Lockdown und Zugangsbeschränkungen in Geschäften hat sich deutlich auf die Umsätze des Thüringer Einzelhandels ausgewirkt. Er verbuchte im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen von real (inflationsbereinigt) 2,6 Prozent im Vergleich zu 2020, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Im ersten Pandemiejahr hatte es noch für ein Plus von real 3,2 gereicht. Anders als 2020 betraf der Rückgang in Thüringen auch Supermärkte, die im ersten Pandemiejahr noch einen Zuwachs verzeichnet hatten.

Hier verringerte sich der Umsatz im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent. Andere Lebensmittelgeschäfte verzeichneten ein Minus von 2,4 Prozent. Zweistellig fiel das Minus im Handel mit Haushaltsgeräten aus (minus 18,4 Prozent). Der Internet-, Versand- und Brennstoffhandel verbuchte ein Plus von 3,2 Prozent, der Bereich mit Bekleidung, Schuhen, Lederwaren, Schmuck, von Augenoptikern und Apotheken legte leicht um real 0,5 Prozent zu.

Die Zahl der Einzelhandelsbeschäftigten bewegte sich mit einem Plus von 0,1 Prozent etwa auf dem Vorjahresniveau, wobei das Landesamt keine absoluten Zahlen nannte. Deutschlandweit sind die Einzelhandelsumsätze nach Angaben der Statistiker im vergangenen Jahr real um 0,7 Prozent gestiegen.

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© dpa-infocom, dpa:220421-99-992673/2

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