Weimarer-Dreieck-Preis 2022 geht an polnische SchuleWeimarer-Dreieck-Preis 2022 geht an polnische Schule
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Weimarer-Dreieck-Preis 2022 geht an polnische Schule

29.08.2022

Der Weimarer-Dreieck-Preis 2022 geht an eine Schule im polnischen Jazowsko. Ausgezeichnet wurde das Projekt «Virtuell die Geschichte einer Dreierfreundschaft entdecken», wie die Stadt Weimar am Montag mitteilte. Darin hat die Schule aus Polen mit Schulen aus Truchtersheim (Frankreich) und Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) virtuell zusammengearbeitet. Mit dem Weimarer-Dreieck-Preis soll das Engagement der Partner und ihr gegenseitiges Vertrauen, interkulturelles Lernen, ihre Toleranz und Offenheit hervorgehoben und gewürdigt werden.

In dem Projekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler in nationalen und europäischen Arbeitsgruppen mit grundlegenden europäischen Werten auseinander. Ziel war es, das gegenseitige Verständnis und die Völkerverständigung zu fördern. In bi- und trinationalen Gruppen bearbeiteten sie Themen wie Europas Geografie, Frieden, Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. Das Projekt fand auf einer Plattform im Internet statt, so dass die Schüler auch während der Corona-Zeit aktiv miteinander arbeiten konnten.

Mit dem mit 2000 Euro dotierten Weimarer-Dreieck-Preis wird das Engagement für zivilgesellschaftliche Projekte zwischen Frankreich, Polen und Deutschland hervorgehoben und gewürdigt. Das Weimarer Dreieck war 1991 als Gesprächsformat von den damaligen Außenministern der drei Länder in Weimar begründet worden.

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© dpa-infocom, dpa:220829-99-556591/2

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