Thüringen zählt im vergangenen Jahr mehr Zu- als Fortzüge
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Thüringen zählt im vergangenen Jahr mehr Zu- als Fortzüge

10.06.2022

Thüringen hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Zu- als Fortzüge verzeichnet. Während 53.895 Menschen in den Freistaat zogen, verließen ihn nur 45.415, wie das Landesamt für Statistik am Freitag in Erfurt mitteilte. Daraus habe sich für den Freistaat ein sogenannter Wanderungsgewinn in Höhe von 8480 Personen ergeben. Gegenüber 2020 habe er sich versechsfacht.

Wie es weiter hieß, wies Thüringen gegenüber den anderen Bundesländern insgesamt eine negative Tendenz auf - aber ein deutliches Plus aus dem Ausland.

Es zogen gut 2200 mehr Menschen aus Thüringen in ein anderes Bundesland als umgekehrt. Vor allem gegenüber Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern war die Wanderungsbilanz negativ. Dagegen zogen aus Baden-Württemberg, Brandenburg und Bayern mehr Menschen nach Thüringen, als in die andere Richtung weggingen.

Von Thüringen ins Ausland gingen 15.518 Frauen, Männer und Kinder. Aus dem Ausland zogen 26.247 Menschen nach Thüringen zu. Die höchsten Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland verzeichnete der Freistaat aus Rumänien (plus 1461 Personen). Es folgten Syrien (plus 1043), Polen (plus 775), Afghanistan (plus 666) und Indien (plus 560).

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