So wenig Sport ist genug, © Maksim Goncharenok
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So wenig Sport ist genug

Gute Nachrichten: es ist weniger, als gedacht!

24.04.2024

Wir wissen's alle: Bewegung ist gesund! Mit Job, Familie und Alltag allerdings nicht immer realisierbar. Wie viel Sport reicht also aus? 
Die guten Nachrichten: es müssen nicht die 10 000 Schritte pro Tag und 5 Mal die Woche das Fitnessstudio sein. Schon ein bisschen Bewegung kann unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Bereits leichte Aktivität kann das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und andere Krankheiten senken.

Sitzen ist das neue Rauchen

Häufiges Sitzen - ob auf der Couch, im Auto oder bei der Arbeit - ist nicht gut für unsere Gesundheit. Wir verringern damit sogar unsere Lebenserwartung, laut dem Ergonomieexperten Michael Kläsner:

Sitzen ist das neue Rauchen

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Mehr Bewegung im Büro

Mehr Bewegung ist also angesagt! Für Menschen mit sitzender Tätigkeit wie im Bürojob erstmal knifflig - sie schaffen im Schnitt pro Tag 1 500 Schritte - wenigstens 4 000 sollten es laut WHO für einen gesünderen Lebensstil schon sein. Die Lösung: kleine Veränderungen in Büros können dabei helfen, dass der Schrittzähler rattert, hat Michael Kläsner unseren Moderatoren Iris Pasold und Jens May erzählt:

Bewegungsstiftende Büros

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Jede Bewegung zählt

© Magic K

Auch im Alltag können wir einfacher die Bewegung hochschrauben, als wir denken: Die WHO empfiehlt für Erwachsene 150 bis 300 Minuten moderate Aktivität oder 75 bis 150 Minuten intensivere Übungen pro Woche. Moderate Tätigkeiten sind zum Beispiel der straffe Gang zum Bäcker, mit dem Rad auf gerader Strecke fahren oder Rasenmähen. Auch mit bisschen Tempo die Spülmaschine ausräumen zählt!
Intensiv wird's beim Joggen, beim Berg hochradeln oder Bahnen schwimmen.

Auch unsere Psyche profitiert vom Sport

Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig aktiv sind, seltener unter Depressionen und Angstzuständen leiden. Ein kurzer Spaziergang kann schon helfen, den mentalen Stress des Alltags zu mildern und die Stimmung zu verbessern. Psychotherapeut Dr. Christian Lüdke erklärt, wieso:

Sport macht glücklich

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Sport ist wie Kiffen - nur besser

Fun Fact: Regelmäßiges Training fördert die Freisetzung von Endocannabinoiden, die ähnlich wie Cannabis auf das Gehirn wirken und zur Beruhigung der Emotionen beitragen. Diese Substanzen sind vermutlich auch die Ursache für das intensive Glücksgefühl, das viele während langanhaltender, intensiver Bewegung erleben, bekannt als das "Runner’s High".

Das Wichtigste: Spaß haben!

© Tirachard Kumtanom

Welche Art der Bewegung wir auch wählen - Spaß soll's machen! Ob Yoga, Fahrrad fahren, Fitnessstudio oder regelmäßiges spazieren gehen: wenn wir die Aktivität finden, die zu unserem Lebensstil passt, wird's ganz schnell zur Gewohnheit und der Schrittzähler egal!

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