Skispringer Andreas Wellinger aus Deutschland nach einer Landung auf Sprungmatten., © Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild
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Siegmund vor Weltcup: «Nichts spricht gegen Matten»

03.11.2022

Der ehemalige Weltklasse-Springer Gerd Siegmund befürwortet den Weltcup-Auftakt der Skispringer in Polen auf Matten. «Nichts spricht gegen Wettbewerbe auf Matten, wenn es nicht geschneit hat. Es ist ein Versuch, in Zeiten mit wenig Schnee das Skispringen unabhängiger zu machen», sagte Siegmund der Thüringer Allgemeinen (Donnerstagsausgabe). Wenn es am Wochenende im polnischen Wisla erstmals in der neuen WM-Saison um den Sieg geht, landen die Springer auf grünen Sprungmatten statt auf weißem Kunstschnee, die es bislang nur im Sommer gab.

Beim Skispringen werde bei Weitem nicht so viel Schnee gebraucht wie zum Beispiel bei einer Biathlon-Strecke, erklärte der Sportmanager aus Erfurt der Zeitung. Die Regularien, die Schnee für das Weltcup-Springen vorschreiben, seien außerdem geändert worden.

Die Thüringer Sportlerin Juliane Seyfarth, die den Weltcup-Auftakt verpasst, hat es laut Siegmund in dieser Saison nicht leicht: «Ich wünsche ihr, dass sie im Laufe der Saison noch ins Fliegen kommt». Skispringerinnen Pauline Heßler und Luisa Görlich aus Thüringen hingegen sollten aus seiner Sicht den Weg in Richtung Top 10 wagen.

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