Eine Maske hängt im Klassenzimmer am Rucksack einer Schülerin.Eine Maske hängt im Klassenzimmer am Rucksack einer Schülerin.
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Schulstart mit bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen

18.02.2022

Das zweite Schulhalbjahr beginnt in Thüringen am Montag zunächst unter den bisher geltenden Corona-Regeln. Dazu gehört auch die Pflicht zum Tragen von Masken. Auch an der Teststrategie soll sich erst einmal nichts ändern: zwei Corona-Tests pro Woche, wobei für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren künftig nur noch Tests mit einem Nasenabstrich verwendet werden sollen. Ausnahmen gelten für Förderschüler.

Die Umstellung wurde vor den Winterferien angekündigt, die Auslieferung der neuen Tests hat bereits begonnen. Nach Angaben des Bildungsministeriums vom Freitag reichen die bestellten Tests noch bis zu den Osterferien, die in Thüringen vom 11. bis 23. April gehen. Sie seien knapp ein Jahr haltbar.

Die rot-rot-grüne Landesregierung hatte am Mittwoch weitreichende Lockerungen der Corona-Regeln in vielen Lebensbereichen in Aussicht gestellt. Die ersten Schritte wurden am Freitag umgesetzt: Die Geschäfte des Einzelhandels durften erstmals wieder Menschen einlassen, die nicht gegen das Coronavirus immunisiert sind und sich auch nicht haben testen lassen. Zuvor galt in Thüringen eine 3G-Regelung, wonach nur Geimpfte, Genesene oder Getestete Zutritt hatten.

Deutliche Lockerungen werden zudem am 25. Februar nach dem Auslaufen der epidemischen Lage in Thüringen erwartet sowie am 1. März und am 20. März, wenn zahlreiche Corona-Schutzmaßnahmen im Bundesinfektionsschutzgesetz auslaufen. Unklar bleibt, ob an Schulen und Kindergärten auch nach dem 20. März Corona-Tests noch Pflicht sind. Der Bildungsausschuss des Landtags will sich mit dem Thema am 4. März beschäftigen.

Unterdessen forderte die FDP, auch die 3G-Regelung am Arbeitsplatz zu streichen und Unternehmen von der Pflicht zu befreien, Corona-Tests bereitzustellen. «Testungen sollen nur noch dann erfolgen, wenn Mitarbeiter über Symptome klagen oder wo es auf Grund der Arbeit zu engen Kontakten kommt.» Eine tägliche Testpflicht sei eine «nicht mehr hinnehmbare Belastung», so der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich.

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