Menschen gehen beim Erfurter Christopher Street Day (CSD) für mehr Toleranz und Vielfalt durch die Innenstadt., © Bodo Schackow/dpa
  • Nachrichten

Rund 3500 Menschen beim CSD in Erfurt

27.08.2022

Rund 3500 Demonstranten sind laut Polizei beim Christopher Street Day (CSD) am Samstag in Erfurt für die Rechte queerer Menschen auf die Straße gegangen. Mit Regenbogenfahnen und Plakaten warb der bunte Demonstrationszug durch die Innenstadt für Akzeptanz und Gleichberechtigung und wandte sich nach Veranstalterangaben gegen noch immer existierenden Benachteiligungen.

Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise solche, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Der CSD wird weltweit gefeiert und soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern. Die Bewegung geht auf ein Ereignis Ende Juni 1969 zurück. Polizisten in New York stürmten damals die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

Links

© dpa-infocom, dpa:220827-99-535399/2

Teilen: