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Rund 1000 Teilnehmer am Montagabend bei Protesten

22.03.2022

In Thüringen sind am Montagabend in mehreren Städten wieder Menschen zu Protesten auf die Straßen gegangen. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in Weimar, Jena, dem Weimarer Land und dem Saale-Holzland-Kreis insgesamt mehr als 1000 Menschen. Der Hauptgrund für die Versammlungen war erneut der Protest gegen die Corona-Politik. Kleinere Veranstaltungen machten den Angaben nach auf den Krieg in der Ukraine und den internationalen Tag gegen Rassismus aufmerksam. Die Kundgebungen seien überwiegend ohne Zwischenfälle verlaufen, hieß es in der Mitteilung vom Montagabend.

In Gera kamen nach Polizeiangaben 1250 Menschen zu einem nicht angemeldeten Aufzug zusammen. In Altenburg waren es demnach 850. Im Bereich der Landespolizeiinspektion Gera zählten die Beamten insgesamt 2700 Menschen bei Protesten. Darunter waren auch angemeldete Versammlungen, die sich etwa dem Tag gegen Rassismus widmeten.

Die Polizei in Erfurt zählte insgesamt rund 800 Teilnehmer bei Demonstrationen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Etwa 230 Demonstranten nahmen demnach an einer Veranstaltung zum Thema Rassismus teil. Bei einer nicht angemeldeten Versammlung mit 320 Teilnehmern kam es nach Polizeiangaben zu einer Bedrohung und Beleidigung eines Journalisten. Außerdem seien Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Nötigung das Straßenverkehrs eingeleitet worden. Es sei zu Einschränkungen im Öffentlichen Personennahverkehr gekommen.

Im Bereich der Landespolizeiinspektion Gotha wurden am Montagabend rund 1700 Teilnehmer bei neun Versammlungen gezählt.

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© dpa-infocom, dpa:220322-99-620237/3

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