Susanna Karawanskij (Die Linke), Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft von Thüringen, und Wolfgang Tiefensee (SPD), Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft von Thüringen, schlagen traditionsgemäß Nägel in einen Balken im Rohbau des „Campus am Inselplatz“ beim Richtfest.Susanna Karawanskij (Die Linke), Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft von Thüringen, und Wolfgang Tiefensee (SPD), Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft von Thüringen, schlagen traditionsgemäß Nägel in einen Balken im Rohbau des „Campus am Inselplatz“ beim Richtfest.
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Richtfest für neuen Jenaer Campus gefeiert

25.04.2022

Mit dem Bau des neuen Jenaer Campus am Inselplatz hofft Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) auf einen Vorteil im Wettbewerb um kluge Köpfe in Wissenschaft und Forschung für Thüringen. «Der Campusneubau ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Universität Jena ihre Position als eine der bundesweiten Spitzenuniversitäten weiter ausbauen kann», erklärte Tiefensee am Montag anlässlich des Richtfestes.

Die Studenten und Beschäftigten an Thüringens größter Universität sollten dort ab 2025 exzellente Bedingungen für Forschung, Lehre und den interdisziplinären Austausch vorfinden, erklärte Tiefensee. Dies sei ein Argument im Wettbewerb in Forschung und Wissenschaft.

Der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Walter Rosenthal, erklärte, die Hochschule sei dabei, in die Riege der besten 20 deutschen Universitäten aufzuschließen. «Unsere Exzellenz in Forschung und Lehre spiegelt sich bald auch in diesem zeitgemäßen Bildungscampus wider», so Rosenthal. Der neue Campus soll die Universität weiter zur Stadt öffnen und Raum für Austausch schaffen.

Der Neubau des Campus am Inselplatz ist derzeit Thüringens größtes Hochschul-Bauprojekt. Er soll 2024/2025 fertiggestellt sein, die ersten Gebäude sollen schon bis Ende 2023 fertig sein. Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 190 Millionen Euro. Das Geld dafür kommt aus EU-, Bundes- und Landesmitteln sowie aus Verkaufserlösen freiwerdender Landesliegenschaften.

Geplant sind unter anderem neue Gebäude und Räumlichkeiten für das Institut für Psychologie, die Fakultät für Mathematik und Informatik, den Standort Naturwissenschaften und Vorklinikum und die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek. Außerdem soll es auf dem Campus eine Cafeteria und ein neues Universitätsrechenzentrum geben. Auch ein Parkhaus ist geplant.

© dpa-infocom, dpa:220425-99-36054/3

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