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Pegelstände in Thüringen steigen an

17.02.2022

Sturmtief «Ylenia» hat die Flüsse in Thüringen anschwellen lassen. An zwei Messstellen sei der Wert für den Hochwasser-Meldebeginn erreicht, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Donnerstagmorgen. Betroffen waren nach Angaben der Hochwassernachrichtenzentrale Messstellen der Nahe und der Bere, an denen jeweils die Meldestufe eins erreicht wurde. Man erwarte, dass die Pegelstände im Lauf der Nacht noch weiter ansteigen, sagte der Sprecher. Von größeren Sturmschäden sei das Land darüber hinaus bislang verschont geblieben.

Wegen der vorhergesagten starken Regenfälle und des Schmelzwassers war am Abend in Thüringen vor Überschwemmungen gewarnt worden, so etwa in Teilen von Sonneberg. «Bringen Sie persönliche Wertgegenstände in höher liegende Gebäudeteile. Schalten Sie Strom und Heizungen in gefährdeten Räumen ab. Eine Stromschlaggefahr besteht bereits bei Kondenswasser», hieß es in einer Mitteilung der Landespolizeidirektion Thüringen.

Menschen in Teilen der Stadt Schleusingen hatten sich bereits auf mögliches Hochwasser des Werra-Zuflusses Schleuse vorbereitet. Zahlreiche Freiwillige halfen dabei, rund 2000 Sandsäcke zu füllen, wie der Sprecher des Landratsamtes Hildburghausen, Tim Pechauf, sagte.

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© dpa-infocom, dpa:220217-99-164767/2

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