Ein Feuerwehrmann steht am Einsatzort vor einem Rasenmäher auf einer kleinen Brücke.Ein Feuerwehrmann steht am Einsatzort vor einem Rasenmäher auf einer kleinen Brücke.
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Nach tödlichem Unfall: Behörde untersucht Erdloch mit Kamera

06.07.2022

Nach dem tödlichen Sturz eines Mannes in ein plötzlich entstandenes Loch in seinem Garten geht die Ursachensuche in Bad Sulza bei Weimar weiter. Am Mittwoch wurden von einem Team des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) mithilfe einer Kamera Bilder im Inneren des rund sechs Meter tiefen Lochs gefertigt. Da Experten von dem Risiko weiterer Erdrutsche rund um das Loch ausgehen, wurde ein Leiterwagen der Feuerwehr zur Hilfe gezogen.

Erste Ergebnisse liegen nach Angaben eines TLUBN-Sprechers nach der Kamerabefahrung noch nicht vor. Die Bilder müssten nun begutachtet und ausgewertet werden. Zusätzlich müssten weiter historische Karten zum Altbergbau an dem Standort untersucht werden, um herauszufinden, ob das Loch möglicherweise durch einen plötzlichen Erdfall zustande kam oder es im Zusammenhang mit Altbergbau in der Region steht. Bis er substanzielle Ergebnisse vorliegen habe, werde es wohl noch etwas dauern, sagte der Sprecher.

Am Montag war ein 62-jähriger Mann am Rande der Stadt beim Rasenmähen in das Loch gestürzt und gestorben. Es hatte sich nach Angaben der Polizei plötzlich aufgetan.

© dpa-infocom, dpa:220706-99-931200/2

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