Ein Rettungshubschrauber setzt zur Landung an.Ein Rettungshubschrauber setzt zur Landung an.
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Mehr Einsätze für DRF-Rettungshubschrauber in Thüringen

18.07.2022

Die Helferinnen und Helfer der DRF-Luftrettung in Thüringen sind auch in diesem Jahr gefragt gewesen. Die in Suhl, Nordhausen und Bad Berka stationierten drei rot-weißen Hubschrauber wurden von Januar bis Juni zusammen 1789 Mal alarmiert, wie die Luftrettung am Montag mitteilte. Das Team in Bad Berka, das als einziges rund um die Uhr im Einsatz ist, flog demnach 504 Einsätze, davon 144 in der Notfallrettung und 360 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken.

Aus Nordhausen wurde im ersten Halbjahr des Jahres 776 Mal gestartet, in Suhl war das Team samt Helikopter 509 Mal im Rettungseinsatz. Im gesamten Vorjahr kamen 3371 Einsätze im Freistaat zusammen, was einem Plus von 140 entspricht. «Grundsätzlich nimmt die Rolle der Luftrettung zu», sagte eine Sprecherin. Bundesweit wurden die Besatzungen der 29 Stationen sowie der zwei Ambulanzflugzeuge von Januar bis Juni 2022 insgesamt 19.791 Mal alarmiert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies einen Zuwachs von acht Prozent dar.

Die DRF-Gruppe mit Sitz in Filderstadt in Baden-Württemberg ist nach eigenen Angaben eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Am häufigsten wurden im ersten Halbjahr Patienten mit Herzerkrankungen (21 Prozent) versorgt, gefolgt von neurologischen Vorfällen (18 Prozent) sowie Unfallopfer durch Stürze und durch Verkehrsunfälle (11 Prozent).

Nach eigenen Angaben sind die Luftretter innerhalb von 15 Flugminuten an einem Einsatzort in einem Radius von 60 Kilometern. Rund 20 Prozent ihrer Einsätze absolvierten die Luftretter im ersten Halbjahr während der Nachtstunden. In Thüringen wird neben den DRF-Standorten auch ein Luftrettungsstandort des ADAC in Jena betrieben.

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© dpa-infocom, dpa:220718-99-64724/2

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