Liegen gelassenes Sandspielzeug sorgt für Mehrarbeit
  • Nachrichten

Liegen gelassenes Sandspielzeug sorgt für Mehrarbeit

15.07.2023

Meist ist es gut gemeint, trotzdem führen liegen gelassene Spielsachen auf Spielplätzen fast immer zu zusätzlicher Arbeit für den Träger. In Erfurt komme seit etwa zwei Jahren immer häufiger die Nachfrage nach Kisten auf, die mit mitgebrachtem Sandspielzeugen gefüllt werden könnten, erklärt etwa Anja Schultz für Erfurt. Dem sei die Stadt schon nachgekommen.

Problematisch sei aber, dass beschädigte Sandspielsachen, die mitunter ein Verletzungsrisiko darstellten, von Bürgern nicht entsorgt würden. Es bleibe an den Stadtgärtnern hängen, defektes Spielzeug auszusortieren. In Weimar gebe es auf etwa 12 der 60 Spielplätze von Elterngruppen oder Spielplatzpaten initiierte Kisten mit Sandspielzeug, sagt Mandy Plickert von der Stadtverwaltung. In Gera werden solche Spielzeuge entfernt - etwa 100 bis 200 Stück pro Jahr.

Initiativen für Spielsachen an Sandkästen werden wohl auch in Zukunft von privatem Engagement und von der Haltung der jeweiligen Kommune abhängen: Von kommunaler Seite seien auf den Spielplätzen in Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Meiningen oder Eisenach grundsätzlich nur fest installierte Spielgeräte vorgesehen, so die jeweiligen Sprecher. Pläne, vom Träger beschaffte Spielsachen anzubieten, gebe es nicht.

© dpa-infocom, dpa:230715-99-411355/2

Teilen: