"K+S" steht auf einem Helm von "K+S Minerals and Agriculture"., © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
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K+S sieht nach schwierigen Jahren Trendwende erreicht

12.05.2022

Der Dünger- und Salzkonzern K+S sieht sich nach schwierigen Zeiten wieder auf Kurs. «Ich bin davon überzeugt, dass wir nach herausfordernden Jahren nun die Trendwende hin zu einer erfolgreichen Zukunft geschafft haben», sagte Konzernchef Burkhard Lohr am Donnerstag auf der Online-Hauptversammlung in Kassel.

Hinter der Aktiengesellschaft liege ein ereignisreiches und zugleich gutes Jahr. Mit dem Verkauf seines amerikanischen Salzgeschäftes habe K+S sich wie geplant deutlich entschuldet. Der Schritt hatte dem Konzern 3,2 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,7 Milliarden Euro) eingebracht. «Die Neustrukturierung unserer Organisation macht uns schlanker, effizienter und entlastet unsere Kostenbasis», führte der Vorstandsvorsitzende des MDax-Konzerns aus.

Zudem sei der Zusammenschluss mit der Remondis-Tochter Remex zum Gemeinschaftsunternehmen Reks ein wichtiger Baustein bei der strategischen Neuausrichtung von K+S. Das Joint Venture will unter anderem in das Geschäft mit der Verwertung und Beseitigung von Abfällen einsteigen.

Trotz gestiegener Preise für Kalidünger rechnet Lohr im laufenden Jahr weiter mit einer sehr hohen Nachfrage. Für 2022 erwarte K+S ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 2,3 bis 2,6 Milliarden Euro. «Das entspricht mehr als einer Verdopplung unseres operativen Ergebnisses zum Vorjahr. Und mehr noch: Es wäre das mit Abstand beste Ergebnis unserer Firmengeschichte», betonte Lohr.

K+S beschäftigte weltweit zuletzt rund 10.700 Mitarbeiter, davon mehr als 4000 in Hessen und Thüringen.

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