«Jenpoptik» steht auf dem Dach eines Gebäudes in der Jenaer Innenstadt., © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
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Jenoptik hofft auf nachhaltiges Image

15.06.2022

Mit dem Verkauf der Militärtechniksparte Vincorion hofft Jenoptik künftig auch auf ein nachhaltigeres Image an der Börse. Nachdem im November 2021 eine Vereinbarung zum Verkauf der Sparte mit 800 Mitarbeitern an den britischen Finanzinvestors Star Capital Partnership unterzeichnet wurde, rechne er in Kürze mit einem Abschluss der Transaktion, sagte Vorstandschef Stefan Traeger bei der digitalen Hauptversammlung am Dienstag. «Dies dürfte auch dazu führen, dass Jenoptik für Investoren mit Nachhaltigkeitsfokus deutlich an Attraktivität gewinnt.»

Der SDax-Konzern aus Jena verfolgt schon länger das Ziel, sich künftig auf das Kerngeschäft Photonik und insbesondere den Halbleiterbereich zu konzentrieren. Zukäufe wie die Berliner Glass Medical - jetzt Jenoptik Medical - und SwissOptic sollen schon im laufenden Geschäftsjahr mit 130 Millionen Euro zum Umsatz beitragen.

Traeger bekräftigte am Dienstag das Ziel, bei den fortgeführten Geschäftsbereichen 2022 mindestens ein Fünftel mehr Erlös zu erwirtschaften als noch 2021. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 750,7 Millionen Euro gelegen. Voraussetzung für das geplante Wachstum sei unter anderem, dass sich der Ukraine-Konflikt mit den eingeleiteten Sanktionen und möglichen Auswirkungen auf Preisentwicklungen und Lieferketten nicht weiter zuspitze.

© dpa-infocom, dpa:220615-99-674103/3

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