Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche spricht in Jena., © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Jena rechnet sich gute Chancen auf Zukunftszentrum aus

19.07.2022

Im bundesweiten Wettbewerb um das Zukunftszentrum für europäische Transformation und Deutsche Einheit rechnet sich Jena gute Chancen aus. «Wir glauben, dass wir im Standortwettbewerb mit den anderen ostdeutschen Bewerberstädten sehr gut punkten können», sagte Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) am Dienstag in Erfurt. Dazu trage auch bei, dass die Thüringer Landesregierung sich in der Vorwoche hinter die Jenaer Bewerbung gestellt habe. Jena erfülle alle notwendigen Kriterien, die in der Ausschreibung vorausgesetzt wurden.

Der Oberbürgermeister sagte, er sei auch froh, dass eine zwischenzeitliche Vorfestlegung auf Frankfurt (Oder) wieder aufgehoben und das Verfahren in einen offenen Wettbewerb überführt wurde. Die Bewerbung von Frankfurt (Oder) wird vom Land Brandenburg und von Mecklenburg-Vorpommern und Berlin unterstützt. Sachsen-Anhalt unterstützt die Stadt Halle. In Sachsen wollen Leipzig und Plauen eine gemeinsame Bewerbung erarbeiten.

Das Zukunftszentrum soll bis 2028 in einer ostdeutschen Stadt entstehen und Forschung, Begegnung und Ausstellungen zu Fragen der Transformation ermöglichen. Damit verbunden sind Investitionen von über 200 Millionen Euro und 200 Arbeitsplätze. Die Bundesregierung will mit dem Zentrum die Erfahrung der Ostdeutschen mit Wandel und Umbrüchen würdigen. Die Bewerbungsphase läuft bis Ende September.

© dpa-infocom, dpa:220719-99-79128/2

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