Kolorierte mikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viruspartikeln (türkis) in einer infizierten Zelle.Kolorierte mikroskopische Aufnahme von Affenpocken-Viruspartikeln (türkis) in einer infizierten Zelle.
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Impfung gegen Affenpocken am Uniklinikum Jena möglich

20.10.2022

Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) sind weiter Impfungen gegen Affenpocken möglich. Thüringen sei zwar von einem größeren Affenpockenausbruch verschont geblieben. Wer zur Risikogruppe gehört und sich vorsorglich oder nach Kontakt zu einem Infizierten impfen lassen möchte, könne das Angebot aber weiterhin nutzen, teilte das Uniklinikum am Donnerstag mit. Termine bei der Ambulanz des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene lassen sich den Angaben zufolge telefonisch vereinbaren.

Die infektiologische Ambulanz ist eine von drei Anlaufstellen in Thüringen, die gegen Affenpocken impft. Bei der Impfung handelt es sich um einen Lebend-Impfstoff, der zwei Mal im Abstand von 28 Tagen verabreicht wird. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung Menschen ab 18 Jahren, die Kontakt zu einem mit Affenpocken infizierten Patienten hatten oder als Vorsorge für Personen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko.

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© dpa-infocom, dpa:221020-99-196143/2

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