Der Main Tower, Hauptsitz der Landesbank Hessen-Thüringen., © Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Helaba legt Bilanz vor: Gewinnsteigerung erwartet

02.03.2022

Bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sind die Geschäfte im vergangenen Jahr gut gelaufen. Im November hatte Vorstandschef Thomas Groß für das Gesamtjahr 2021 eine deutliche Gewinnsteigerung bei Deutschlands drittgrößter Landesbank in Aussicht gestellt. Heute legt das Institut in Frankfurt die Bilanz vor.

Der Vorstand erwarte «für das aktuelle Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern, das in die Größenordnung dessen geht, was wir uns in der mittelfristigen Zielsetzung (...) vorgenommen haben», hatte Groß im November gesagt. Der Vorstand hat sich einen Vorsteuergewinn von mindestens 500 Millionen Euro zum Ziel gesetzt.

Im von der Corona-Krise geprägten Jahr 2020 hatte die Helaba, die Dienstleister für Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ist, vor Steuern 223 Millionen Euro verdient. Nach Steuern standen 177 Millionen Euro Gewinn in den Büchern.

Groß, der seit 1. Juni 2020 Vorstandsvorsitzender der Helaba ist, erklärte den Erfolg im vergangenen Jahr auch mit dem Umbau des Instituts. Weitere Zukäufe seien angepeilt. Bei der Übernahme des Immobilienfinanzierers Berlin Hyp hatte allerdings die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) die Nase vorn.

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