Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau für einen Corona-Test einen Abstrich., © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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Fast alle Thüringer Regionen weiter unter Inzidenz von 1000

08.02.2022

In Thüringen verzeichnen die allermeisten Regionen weiter eine Corona-Inzidenz von unter 1000. Lediglich im Eichsfeld (1085,8) und im Saale-Holzland-Kreis (1067,4) lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Dienstag darüber, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Steigt in einer Region die Inzidenz über 1500 und überschreiten auch Parameter für die Klinikbelastung für drei Tage bestimmte Schwellenwerte, gelten dort weitere Einschränkungen, wie etwa eine Sperrstunde in der Gastronomie.

Laut Divi-Intensivregister waren am Dienstagvormittag 8,8 Prozent der Intensivbetten im Freistaat mit Covid-19-Patienten belegt. Stärkere Einschränkungen in Regionen ab einer 1500er Inzidenz greifen dann, wenn dieser landesweite Wert auch über 12,0 steigt. Das gilt auch, wenn dort die lokale Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der wöchentlichen Klinikeinweisungen je 100.000 Einwohner - bei über 12,0 liegt. Am Dienstag war das laut Gesundheitsministerium in Suhl (33,0) im Wartburgkreis (15,0), im Landkreis Hildburghausen (14,4) und im Eichsfeld (12,1) der Fall.

Thüringen war am Dienstag laut RKI weiter das Bundesland mit der niedrigsten Corona-Inzidenz. Der Wert stieg demnach leicht auf 774,5 nach 766,9 am Vortag und 740,6 am Samstag. Bundesweit wurde mit 1441,0 erneut ein Höchstwert erreicht.

Binnen eines Tages wurden in Thüringen 1372 neue Corona-Fälle verzeichnet. Fünf weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie sind im Freistaat somit 6452 Menschen mit oder an Corona verstorben.

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