Matthias Heidrich, sportlicher Leiter des FC Erzgebirge Aue., © -/FCE Aue/dpa
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Erzgebirge Aue will in «gefährlicher Liga» konsolidieren

25.07.2023

Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue hofft auf eine sorgenfreie Saison, würde aber auch einen Aufstieg in die 2. Bundesliga «supergern mitnehmen». Das sagte Sportchef Matthias Heidrich der «Freien Presse» (Dienstag). «Natürlich gibt es eine gewisse Erwartungshaltung. Aber ich glaube, dass wir gut beraten sind, diese Dritte Liga ernstzunehmen. Denn sie ist gefährlich», sagte Heidrich und forderte von seinem neuformierten Team zuerst eine gewisse Konsolidierung.

«Die Tabelle wird sich, so war es die letzten Jahre immer, in zwei Hälften aufteilen - entweder spielst du oben oder unten mit. Uns wäre es zu wünschen, oben mitzuspielen, im Winter in Schlagdistanz zu sein, um dann noch einmal mit einem weiten Auge zu schauen, was noch geht, und vielleicht noch etwas transfertechnisch zu tun. Was darüber hinaus geht, nehmen wir mit, aber ich würde eben gern eine Runde haben, in der es nicht darum geht, nach neun Spieltagen drei Punkte zu haben», betonte der Manager.

Insgesamt geht Heidrich wieder von einer sehr ausgeglichenen Liga aus mit den selbst ernannten Aufstiegsanwärtern SV Sandhausen und Dynamo Dresden als Favoriten. «Bielefeld und Regensburg werden auch nicht für ein weiteres Jahr Dritte Liga planen und versuchen, so schnell wie möglich wieder hochzugehen. Und dann sind da noch die ganzen Kaliber mit 1860 München, Saarbrücken, Mannheim und Ingolstadt, die schon irgendwo den Anspruch haben. Viktoria Köln ist nicht zu unterschätzen. Es wird spannend sein zu beobachten, wo wir uns einreihen», sagte der 45-Jährige.

Sowohl mit dem Kader als auch mit dem Mannschaftsgefüge und dem Vorbereitungsstand ist Heidrich zwei Wochen vor dem Saisonstart zufrieden. «Aber es fehlen natürlich die Spiele und der Druck in bestimmten Phasen. Du weißt nicht, wie das Team reagiert, sollte der Start nicht gelingen: Bleibt die Truppe dann zusammen? Das werden wir alle sehen. Aber die Grundvoraussetzungen sind erst mal gut.»

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