Briefe werden beantwortet im Weihnachtsmannpostamt in Himmelsberg., © Bodo Schackow/dpa
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Bislang 2600 Briefe bei Weihnachtspostamt eingegangen

09.12.2022

Ob Spielzeugeisenbahn, Handyhülle oder der Wunsch nach Frieden für die ganze Welt: Schon mehr als 2600 Briefe haben das Weihnachtspostamt im thüringischen Himmelsberg in der Adventszeit bislang erreicht. «Die Wünsche der Kinder haben sich mit der Zeit geändert, aber der Glaube an den Weihnachtsmann ist geblieben», sagt die Vorsitzende des zuständigen Heimatvereins in Himmelsberg, Manuela Verges, der Deutschen Presse-Agentur.

In der jetzigen Adventszeit halten 14 Frauen das Weihnachtspostamt am Laufen. Sie haben derzeit alle Hände voll zu tun, um die Briefe aus nah und fern zu beantworten. Rund 2300 vorgefertigte Antwortschreiben seien bereits verschickt worden, sagte Verges. Die Post komme von Kindern aus ganz Deutschland, aber auch aus China, Russland oder Frankreich. Auch an den Nordpol adressierte Briefe erreichen Thüringens einziges Weihnachtspostamt.

Die Wunschzettel seien sehr unterschiedlich gestaltet, sagte Verges. Manche Kinder malten ihre Wünsche, andere wiederum schrieben dezidiert die Preise dazu. «Einige Wünsche sind auch ganz simpel, etwa dass der Bruder wieder mit einem spielt oder das alle Kinder Geschenke erhalten.» Oft seien ebenfalls kleine Gaben wie Teebeutel oder Plätzchen beigelegt. Aus allen Briefen spreche die Vorfreude auf Weihnachten. Aber auch ihren Sorgen und Nöten machten die Kinder Luft, etwa wenn sich die Eltern getrennt hätten oder ein Familienmitglied gestorben sei.

Verges rechnet wie schon im Vorjahr wieder mit bis zu 7000 Briefen bis Weihnachten. «Wir haben den Anspruch, alle Briefe, die uns bis zum 20. Dezember erreichen, zu beantworten.» Der Heimatverein des Sondershäuser Ortsteils Himmelsberg öffnet bereits seit 27 Jahren regelmäßig das Weihnachtspostamt.

© dpa-infocom, dpa:221209-99-836650/3

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