Leipzigs Trainer Marco Rose reagiert am Spielfeldrand., © Jan Woitas/dpa
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Augsburg-Sieg: Drei RB-Erkenntnisse für Leverkusen-Spiel

17.04.2023

Mit dem 3:2 gegen den FC Augsburg festigte RB Leipzig seinen Platz unter den Top vier der Fußball-Bundesliga. Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) steht der Härtetest bei Bayer Leverkusen an. Trotz des Sieges offenbarte das Spiel gegen Augsburg Probleme, die Trainer Marco Rose unbedingt lösen muss.

- Konstanz über 90 Minuten: Während Leipzig in der ersten Halbzeit den frühen Gegentreffer durch Arne Maier schnell kompensierte, fiel die Qualität des eigenen Spiels in der zweiten Halbzeit dramatisch ab. Ballverluste, fehlende Struktur mit und gegen den Ball, fehlende Ruhe in Ballbesitzphasen - die Liste der Mängel ist lang. Der späte Anschlusstreffer durch Ruben Vargas war die logische Konsequenz des Leipziger Schwächeanfalls.

- Ineffizient vor dem Tor: In der zweiten Halbzeit machte RB das Dauerthema der vergangenen Wochen wieder auf. Der Umgang mit den Torchancen war teilweise fahrlässig. «Wir müssten vorher die Tore vier und fünf machen», sagte Verteidiger Benjamin Henrichs. Dadurch wurde es nach dem Augsburger Anschluss noch einmal spannend, wobei Leipzig seine Konter nicht konsequent genug zu Ende spielte.

- Nkunku für den Endspurt: Gleich für eine seiner ersten Aktionen nahm Christopher Nkunku die Hacke, um das Spiel zu beschleunigen. Zwar misslang dieser Doppelpassversuch, doch allein das Selbstverständnis des Franzosen in diesem Spielzug war ein Signal: Ich bin wieder da. Nach überstandenem Muskelfaserriss zauberte Nkunku zwar nicht mit Dani Olmo zusammen, da er für den spanischen Nationalspieler eingewechselt wurde. Doch schon in Leverkusen könnte das Duo gemeinsam in der Startelf stehen.

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