Ein ADAC-Pannenhelfer steht vor dem Kofferraum seines Autos., © Jan Woitas/dpa/Symbolbild
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ADAC rückte 2023 in Thüringen häufiger zu Pannen aus

12.03.2024

Die ADAC-Pannenhelfer sind 2023 in Thüringen deutlich häufiger gerufen worden als im Jahr zuvor. Sie rückten zu rund 52.200 Einsätzen im Freistaat und damit zu 2649 mehr als 2022 aus, wie der ADAC Hessen-Thüringen am Dienstag mitteilte. Grund dafür sei das insgesamt gestiegene Verkehrsaufkommen. Häufigste Pannenursache blieben demnach defekte Batterien, die für rund 44 Prozent aller Hilferufe verantwortlich gewesen seien. Aber auch bei Motorpannen, kaputten Generatoren, Anlasser und Beleuchtung waren die Pannenhelfer des ADAC zur Stelle.

Bundesweit stieg laut ADAC auch die Pannenzahl der E-Autos spürbar an. 2023 habe es rund 30.000 Einsätze bei rein elektrisch betriebenen Autos gegeben. Das seien rund 50 Prozent mehr als 2022 gewesen. Hybridautos blieben den Angaben nach im vergangenen Jahr deutschlandweit 43.565 Mal liegen.

Seit Juni 2022 bietet der ADAC seinen Mitgliedern auch Pannenhilfe an, wenn sie mit dem Fahrrad oder E-Bike aufgrund eines Defekts liegen bleiben. In Thüringen nutzten 122 Radler diesen Service. Bei 69 Prozent aller Pannen lag ein Reifenschaden vor.

© dpa-infocom, dpa:240312-99-309257/2

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