Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, M) lässt sich bei seinem Besuch der Handball Wettbewerbe mit den freiwilligen Helfern, den Volunteers, fotografieren., © Michael Kappeler/dpa
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«Absurde Situation» Zu viele Volunteers für Special Olympics

26.01.2024

Die Special Olympics World Games 2023 in Berlin haben auch im Bereich der freiwilligen Helfer eine Welle der Begeisterung ausgelöst. Das überraschte sogar die Verantwortlichen. «Es ist im organisierten Sport immer eine Herausforderung, genug Helfende zu finden. Wir sind jetzt in der schönen und ein bisschen absurden Situation, dass wir sehr vielen Leuten absagen und sehr schnell die Anmeldung schließen mussten», sagte Jan Neubert, Pressesprecher von Special Olympics Deutschland (SOD), der Deutschen Presse-Agentur vor den nationalen Winterspielen der geistig und mehrfach Beeinträchtigten in Thüringen vom 29. Januar bis zum 2. Februar.

Bereits nach dem Ende der Weltspiele im vergangenen Juni hätten die Bewerbungen für die Winterspiele, die in Oberhof, Erfurt und Weimar ausgetragen werden, die nötige Zahl von 3000 Freiwilligen überschritten. «Wir hatten jetzt für die Winterspiele schon ganz früh unsere Zielzahlen erreicht», sagte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski und ergänzte: «Früher haben wir uns gefragt, ob wir 3000 Volunteers zusammenbekommen, jetzt laufen sie uns zu. Es ist ein anderes Denken entstanden: Jetzt muss nicht eine Schulklasse rekrutiert werden, die Volunteering als Projekt durchziehen muss.»

Das Besondere dabei ist, dass es sich um inklusives Volunteering handelt, bei dem auch Beeinträchtigte mithelfen und was laut Präsidentin Krajewski auf alle sportlichen Großveranstaltungen übertragen werden soll: «Es hat ja auch Zeiten gegeben, in denen wir ein bisschen gebangt haben - auch bei früheren nationalen Spielen. Mittlerweile wird es inkludiert in Bildungsangebote.»

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