Thüringen Weniger Corona-Impfstoff als geplant

In Thüringen sind die ersten Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca angekommen. Symbolfoto: dpa
In Thüringen sind die ersten Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca angekommen. Symbolfoto: dpa
Autor: CL | Datum: 19.01.2021
Thüringen muss bei den Corona-Impfungen umplanen. Es steht weniger Impfstoff zur Verfügung als vorgesehen. Grund sind Umbauarbeiten beim Hersteller Pfizer in Belgien, dadurch soll die Produktionskapazität deutlich erhöht werden. Nächste Woche kommt nur die Hälfte der ursprünglich angekündigten Impfstoffmenge im Freistaat an.

Macht also genug Impfstoff, um circa 5000 Menschen zu impfen. In den Wochen danach ist jeweils 25 Prozent weniger Impfstoff verfügbar, wie Gesundheitsministerin Heike Werner mitgeteilt hat. Jetzt muss konservativ gehaushaltet werden, sagt die Ministerin. Auf dem Papier können zwar aus einer Ampulle, sechs Dosen des Impfstoffs gezogen werden - tatsächlich klappt das aber nur in etwa der Hälfte aller Fälle, so Werner. Was das für die Vergabe von neuen Impfterminen bedeutet, ist noch nicht klar.