Thüringen Studie sieht Osten weiter abgehängt

Auch Erfurt laut Studie: "Großstadt mit Problemen". Symbolfoto: pixabay
Auch Erfurt laut Studie: "Großstadt mit Problemen". Symbolfoto: pixabay
Autor: PK | Datum: 22.08.2019
Einkommen, Zukunftschancen, gesundheitliche Versorgung. Die Lebensverhältnisse in Deutschland bleiben sehr unterschiedlich. Vor allem im Osten gibt es auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch viel Nachholbedarf. Das zeigt der aktuelle "Teilhabe-Atlas" des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

Weniger Supermärkte, langsameres Internet, geringeres Einkommen. Auch in Thüringen gibt es viele Baustellen. Alle Landkreise gehören nach der Definition der Forscher zu den "abgehängten Regionen". Im Norden und Osten ist die Hartz-IV-Quote überdurchschnittlich hoch. Als "Großstädte mit Problemen" stuft die Studie Gera, Weimar, Suhl und Erfurt ein. Auch wenn die Wege zu Ärzten, Supermärkten oder auch Schulen hier deutlich kürzer sind als auf dem Land. Objektiv attraktiv - was die Lebensverhältnisse angeht - nach der Studie: nur Jena.