Jena Streit zwischen DFB und mehreren Teams eskaliert

Bis 2021 bleibt der Ball vorerst liegen. Symbolfoto: pixabay
Bis 2021 bleibt der Ball vorerst liegen. Symbolfoto: pixabay
Autor: KW | Datum: 24.05.2020
In der 3. Liga soll kommendes Wochenende erstmals wieder gespielt werden. Auch wenn sich massiver Widerstand regt. So muss Schlusslicht CZ Jena heute nach Leipzig in ein Quarantäne-Hotel reisen. Wenn die zwei noch kommenden Corona-Tests bei allen Spielern und Betreuern negativ sind, könnte Mittwoch ein erstes Mannschaftstraining stattfinden. Nur wo das sein wird, steht genauso in den Sternen wie der Spielort am Sonntag gegen Chemnitz. Denn nach wie vor ist das Ernst-Abbe-Sportfeld bis 5. Juni für Teamsport gesperrt. Und da der FCC bereits nächsten Mittwoch in Duisburg spielen muss, sucht man händeringend ein Drittliga-Stadion im Westen Deutschlands, um gleich diverse Reisekosten zu sparen und trainieren zu können. Was für ein Aufwand! Vom DFB aber gewünscht, die Hauptsache, er darf sich damit rühmen als einzige dritte Liga weltweit wieder zu spielen. Auch die Bundesliga-Frauen des USV Jena, die sieben Partien in 22 Tagen absolvieren sollen, kritisieren nun den DFB. Zehn Spielerinnen haben sich direkt auf Facebook und Instagram an die DFB-Offiziellen gewandt und fragen: „Wie sollen nach drei Monaten Pause und drei Wochen Kleingruppentraining nun drei englische Wochen möglich sein und warum hat keiner bisher die Spielerinnen überhaupt mal gefragt?!" Auch diese Fragen werden auf dem heutigen DFB-Bundestag sicherlich beantwortet werden müssen.

 

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