Gotha Stiftung Schloss Friedenstein - Auch Lichtblicke im Corona-Jahr 2020

Die Stiftung Schloss Friedenstein konnte trotz Corona viele Projekte umsetzen. Foto: Marcus Glahn
Die Stiftung Schloss Friedenstein konnte trotz Corona viele Projekte umsetzen. Foto: Marcus Glahn
Autor: BP | Datum: 23.02.2021
Auch für die Stiftung Schloss Frieden Gotha war 2020 ein Jahr mit großen Herausforderungen. In der heutigen Jahrespressekonferenz war die Grundstimmung – allem Corona zum Trotz – dennoch positiv. Denn auch im Pandemie-Jahr 2020 konnten zahlreiche Projekte und Aktionen realisiert werden. Selbst wenn die Besucherzahlen dank der Pandemie katastrophal eingebrochen sind.

Anfang des Jahres war das Haus noch proppenvoll – das waren Szenen, die man sich heute fast gar nicht mehr vorstellen kann. Da kamen noch knapp 5000 Besucher in einer Woche, weil die Gemälde vom Kunstraub 1979 endlich wieder zurück in Gotha waren. Als dann Corona kam, musste auch die Stiftung Schloss Friedenstein kreativ werden – aber auch da ist man stolz, dass man einiges auf die Beine stellen konnte.

Ganz besonders in Erinnerung ist den Gothaern sicherlich die „Night of Light", als das ganze Schloss in Rot getaucht war.

Die Besucherzahlen sind dagegen weniger erfreulich. 2020 haben knapp 70.000 Besucher das Museum besucht. Das ist knapp die Hälfte vom letzten Jahr. Darin spiegelt sich natürlich, dass viele Veranstaltungen und Ausstellungen abgesagt oder verschoben wurden wurden. Der Ostereiermarkt, die Museumsnacht, das Ekhof-Festival, das Barockfests und andere Events fanden nicht statt. Die Ausstellung „Saurier – Die Erfindung der Urzeit" wurde auf dieses Jahr verschoben. Die wurde am 06. Februar digital eröffnet.

Besonders freut sich die Stiftung Schloss Friedenstein auf die Bundesgartenschau vom 23. April bis zum 10. Oktober. Da wird Gotha ein Außenstandort sein und das Schloss Friedenstein wird sich mit seiner 35 Hektar großen Parklandschaft mit der herzoglichen Orangerie präsentieren.