Thüringen Sondersitzung zur Autokrise

Thüringer Landtag. Foto: dpa
Thüringer Landtag. Foto: dpa
Autor: PK | Datum: 16.09.2020
Hunderte Thüringer, die in Auto- oder Zulieferbetrieben arbeiten, bangen um ihre Jobs. Im Landtag ist heute heftig darüber gestritten worden, wie Arbeitsplätze und Standorte gesichert werden können. Einig ist sich die Landespolitik, dass der angeschlagenen Branche geholfen werden muss. Das erklärten Vertreter aller Fraktionen im Landtag.

Es war eine Sondersitzung, die die AfD beantragt hatte. Ihr ging es dabei um den Strukturwandel und die Probleme der bisher wichtigsten Industriebranche mit mehreren Zehntausend Beschäftigten. «Viele Betriebe kämpfen ums nackte Überleben», sagte der CDU-Abgeordnete Martin Henkel. Die SPD-Abgeordnete Diana Lehmann brachte
Qualifizierungsangebote für Arbeitnehmer unter dem Dach einer Landesbeschäftigungsgesellschaft ins Gespräch. Das könnte vor allem Arbeitnehmern helfen, die gerade mit der Produktion konventioneller Antriebe beschäftigt seien, sagte sie. Die Oppositionsfraktionen CDU, AfD und FDP forderten von der rot-rot-grünen Landesregierung Konzepte zur Sicherung der Autobranche, die die Thüringer Industrie präge.