Thüringen Schlösserstiftung Thema im letzten Landtagsplenum

Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten soll in der neuen Mitteldeutschen Schlösserstiftung aufgehen. Foto: Redaktion
Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten soll in der neuen Mitteldeutschen Schlösserstiftung aufgehen. Foto: Redaktion
Autor: LG | Datum: 10.09.2019
200 Millionen Euro für die Burgen, Schlösser und Gärten in Thüringen - das klingt fast zu schön und wahr zu sein. in seiner letzten Sitzung vor der Landtagswahl berät der Thüringer Landtag über die Bildung der Schlösserstiftung von Thüringen und Sachsen-Anhalt. 

Ziel ist es, die historischen Bauten aus den beiden Bundesländern mit Bundes- und Landesmitteln zu erhalten - unter anderem das Schloss Friedenstein in Gotha, das Schloss in Sondershausen, die Heidecksburg bei Rudolstadt oder auch die Runneburg bei Weißensee. Beide Länder müssen dafür aber selbst noch 100 Millionen Euro beisteuern - und das sind keine Peanuts.

Zumal Thüringen und auch Sachsen-Anhalt ja auch schon Schlössertiftung haben. Aber beide bestehenden Stiftungen sollen in der neuen aufgehen um doppelte Arbeit zu vermeiden. Die Betriebskosten von 15 Millionen Euro würde dabei auch der Bund übernehmen. 

In trockenen Tüchern ist das alles aber noch nicht - Kulturminister Benjamin Immanuel Hoff sagte, einen möglichen Staatsvertrag zu einer neuen Schlösserstiftung wird erst der nächste Landtag behandeln.

In den vergangenen Monaten hatten die Pläne zur neuen mitteldeutschen Schlösserstiftung für viel Kritik gesorgt - besonders bei der CDU. Die Regierungen von Thüringen und Sachsen-Anhalt stehen aber hinter dem Plan.