Brotterode Polen und Österreich glänzen beim COC

Der COC 2021. Das Wetter war bombe. Foto: Redaktion
Der COC 2021. Das Wetter war bombe. Foto: Redaktion
Autor: AR | Datum: 21.02.2021
Mit Erfolgen vor allem für Polen und Österreich ist der zweitägige Continentalcup im Skispringen in Brotterode zu Ende gegangen. Wegen Corona zum ersten Mal in seiner 26jährigen Geschichte ohne Zuschauer.

Hannah Wiegele (Österreich) hat das letzte Springen der Damen gewonnen und sich auch den Gesamtsieg im COC geholt. Bei den Männern dominierte am Sonntag der Pole Tomasz Pilch, Samstag war es Stefan Hula.

Der Blick auf die Leistung der DSV-Adler ist ernüchternd. Die Damen-Hoffnung Pauline Hessler aus Lauscha verletzte sich im ersten Wertungsdurchgang am Sonntag und konnte deshalb im Finale nicht mehr starten. Samstag holte sich noch den 2. Platz. Die Männer dagegen schafften nicht einmal einen Platz unter den besten 10.

Die Einschätzung unseres Reporters Adi Rückewold:

„Es war langweilig. Aber es war wichtig für Thüringen, für den Wintersportverein Brotterode, dass er die fast 800 Springen professionell durchgezogen hat. Das hat nicht jeder Veranstalter in diesem Zirkus und das wird beim Internationalen Skiverband hängen bleiben, hoffentlich auch wenn es um die Vergabe der neuen Vier-Schanzen-Tournee der Frauen geht. Brotterode hat ja bekanntlich seinen Hut in den Ring geworfen. Aber nochmal: Wie schon beim Biathlon in Oberhof macht auch Skispringen ohne Fans keinen Spaß. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Trauerspiel in der nächsten Saison ein Ende haben wird."