Nordhausen neue Notaufnahme eingeweiht

Einer der neuen Schockräume im Südharzkrankenhaus. Foto: Redaktion
Einer der neuen Schockräume im Südharzkrankenhaus. Foto: Redaktion
Autor: LG | Datum: 07.07.2020
Gut 60.000 Patienten werden jedes Jahr im Südharzklinikum in Nordhausen behandelt. Vielleicht waren Sie schon mal einer davon. Damit Ihnen im Ernstfall so schnell wie möglich geholfen werden kann, wurde die Notaufnahme in den vergangenen Monaten umfassend saniert. 25 Jahre war sie 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche im Einsatz. 

Gut 2 einhalb Millionen Euro sind in die Bauarbeiten geflossen - allein eine halbe Million nur in neue Medizintechnik.
Geschäftsführer Guido Hage hat die Notaufnahme gestern gemeinsam mit den Ärzten, Pflegern, dem Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, Kai Buchmann, und Landrat Matthias Jendricke feierlich eröffnet. Die Bauarbeiten seien besonders in Zeiten von Corona nicht einfach gewesen, sagte Hage. Sein Team habe den Umzug aber mit Bravour gemeistert. 

Als Krankenhaus mit umfassender Versorgung und damit auch für die ganz schweren Fälle, werden 37 extra Beatmungsplätze geschaffen - 11 schon im Zugangsbereich der Notaufnahme, um mögliche Corona-Patienten direkt hier beatmen zu können und sie von den anderen Patienten getrennt zu behandeln. 

Ab heute werden die Notfälle direkt in der neuen Notaufnahme aufgenommen und behandelt. Damit Patienten nicht mehr auf dem Flur auf ihre Behandlung warten müssen, stehen jetzt insgesamt 11 Schockräume zur Verfügung. Der Wartebereich ist in drei separate Räume unterteilt - je nach schwere der Verletzung, die behandelt werden muss.