Thüringen Neue Lehrer schneller in den Job

Der Vertretungsplan einer Grundschule. Symbolfoto: dpa
Der Vertretungsplan einer Grundschule. Symbolfoto: dpa
Autor: PK | Datum: 16.10.2019
Mehr Studienplätze für Lehrer und ein schnellerer Start in den Job sollen helfen, den Lehrermangel in Thüringen zu bekämpfen. So steht es in einem Eckpunktepapier, auf das sich das Bildungs- und das Wissenschaftsministministerium mit den Hochschulen geeinigt haben. Die schnellere Einstellung soll verhindern, das im Freistaat ausgebildete Lehrer in andere Bundesländer abwandern.

Lehrer sollen nicht mehr nach Schulart - also etwa Grundschule, Gesamtschule, Gymnasium - ausgebildet werden, sondern eher nach Schulstufe. Ist das Studium beendet, soll es deutlich schneller in den Vorbereitungsdienst gehen. Die Einstellungstermine werden vorgezogen, damit die neu ausgebildeten Lehrer nicht - nur wegen schnellerer Zusagen - in ein anderes Bundesland wechseln, teilten Bildungs und Wissenschaftsminuiurm gemeinsam mit. Außerdem wurden
die Kapazität bei der Lehrerausbildung an der Universität Erfurt für den Grundschul- und Förderschulbereich erhöht.

Hintergrund ist, dass Thüringen seit Jahren Lehrer fehlen und deshalb massiv Unterricht ausfällt.