Schwarza / Schleusingen / Wipperdorf Neue Gewitter im Freistaat

So sah es am Wochenende in Gierstädt aus. Foto: dpa
So sah es am Wochenende in Gierstädt aus. Foto: dpa
Autor: CL | Datum: 08.06.2021
Es ziehen schon wieder Gewitter über Thüringen weg, das bedeutet für die Feuerwehr in einigen Orten viel Arbeit. In Südthüringen mussten in Schwarza oder auch in Schleusingen Straßen von Wasser und Matsch befreit werden. Einige Keller sind vollgelaufen. In Wipperdorf in Nordthüringen ist eine Straße überflutet worden - auch auf der A38 gibt es Höhe Wipperdorf Einschränkungen wegen der Wassermassen, so ein Sprecher der zuständigen Rettungsleitstelle am Dienstagabend.

Die Landesregierung beschäftigt sich noch mit den Unwettern vom vergangenen Wochenende. Da waren vor allem Mosbach und Gierstädt schwer betroffen. Umweltministerin Anja Siegesmund macht sich für einen Klima-Notfonds stark. Der soll mit einem Millionenbetrag ausgestattet werden, um bei solchen Unwettern - aber auch bei Stum- oder Dürreschäden schnell helfen zu können. In Baden-Württemberg gibt es das schon. In Thüringen sollte der Fonds mit 100 Millionen Euro dotiert sein, so Siegesmund.

Die Landesregierung hat heute darüber gesprochen, wie jetzt schnell in Mosbach und Gierstädt geholfen werden kann. Im Raum stehen Extra-Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm. Das Land kann bei Unwettern aber laut der Umweltministerin nur bedingt Hilfe leisten, darum appellierte sie an die Bürger und Kommunen Elementarschadenversicherungen abzuschließen.