Thüringen Luftretter mehr als 3.200 Mal im Einsatz

Christoph 37 aus Nordhausen. Foto: DRF Luftrettung
Christoph 37 aus Nordhausen. Foto: DRF Luftrettung
Autor: LG | Datum: 14.01.2021
Egal ob Herzinfarkt oder Motorradunfall - die Piloten und Notärzte der DRF Luftrettung sind immer dann im Einsatz, wenn jede Sekunde zählt. 

Im vergangenen Jahr wurde "Christoph 37", der am Südharzklinikum in Nordhausen stationiert ist, fast 1.400 Mal gerufen. "Christoph Thüringen" in Bad Berka hob 1.045 Mal für Notfallrettung und zum Transport kritisch kranker und verletzter Patienten zwischen Kliniken ab und die in Suhl stationierten Teams brachen 832 Mal zu Einsätzen mit "Christoph 60" auf. 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Unfälle waren nach wie vor die Hauptgründe für den Einsatz der Luftretter. Auffällig dabei - während des ersten Lockdowns im April wurde die DRF Luftrettung nur halb so oft zu Autounfällen gerufen, wie im April 2019. Einsätze bei schweren Radunfällen waren dagegen viel häufiger - hier gabs ein Plus von 75 Prozent.

Neu sind auch die Epi-Shuttles der Luftretter - 11 Stück sind bundesweit im Einsatz um Menschen in Isolation zu transportieren, die hoch ansteckend sind - zum Beispiel auch mit dem Corona-Virus. Dank der Isoliertragen muss nach dem Einsatz immerhin nicht der ganze Heli desinfiziert werden.

Zusätzlich wurden noch zwei spezielle Hubschrauber in Karlsruhe und Bautzen angeschafft, die nur für Intensivtransporte gedacht sind. 

Bundesweit wurden die Luftretter fast 40.000 Mal zu Hilfe gerufen.