Thüringer Wald Liftbetreiber mit Existenzsorgen

Symbolbild: pixabay
Symbolbild: pixabay
Autor: PK | Datum: 01.12.2020
Die Liftbetreiber in den Thüringer Skigebieten plagen Existenzsorgen. Auch wenn es heute - pünktlich zum Winteranfang - geschneit hat, bangen sie wegen der Corona-Krise. Das sei bei der Saisonauftaktveranstaltung mit den 34 Wintersportorten deutlich geworden, erklärte der Regionalverbund. Ein Problem: die im Raum stehenden Corona-Hilfen beziehen sich auf die Umsätze aus dem letzten Jahr. Und die waren im Novembefr und Dezember so schlecht, wie seit Jahrzehnten nicht.

Wegen der Corona-Pandemie müssen Freizeiteinrichtungen bis zum 20. Dezember geschlossen bleiben. Dazu zählen auch Liftbetriebe, Eishallen und Skigebiete. Wie es anschließend weitergehen kann, ist derzeit noch unklar. Dennoch habe man sich darauf verständigt, bei einer Naturschneeauflage von mindestens 25 Zentimetern die Langlaufloipen zu präparieren. Aber auch hier werde die individuelle Einhaltung der Hygieneregeln eine Grundvoraussetzung dafür sein, dass sich das Infektionsrisiko nicht erhöht.

Mit Blick auf den verzögerten Saisonstart wollen sich die Vertreter der Wintersportorte im Thüringer Wald auch in den nächsten Wochen regelmäßig austauschen.