Braunsroda Krisensitzung wegen neuer Hängebrücke

Ein Auto parkt die Garage der Familie Schäffner zu. Foto: Stephanie Schäffner
Ein Auto parkt die Garage der Familie Schäffner zu. Foto: Stephanie Schäffner
Autor: JM | Datum: 16.10.2019
Die neue Hängebrücke an der Hohen Schrecke ist ein Publikumsmagnet. Seit ihrer Eröffnung am 1. Oktober zieht es unzählige Besucher zu der 76 Meter langen Brücke, die bis zu 25 Meter über das Bärental führt. Der gigantische Zuspruch freut jedoch nicht jeden. Die etwa 80 Bewohner von Braunsroda ganz in der Nähe der Hängebrücke sind genervt. Bis zu 800 Autos parken nun tagsüber in ihrem kleinen Ort alles zu: Einfahrten, Wege, Straßen. Touristen, denen teilweise das Laufen schwerfällt, irren durch das Dorf - finden die Toiletten schlecht, einen Imbiss oder Kiosk suchen sie vergebens. 

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Zum Krisentreffen mit Anwohnern, Bürgermeister, Mitgliedern des Vereins Hohe Schrecke und Pressevertretern sollten Lösungsvorschläge diskutiert werden. Trotz vorheriger Absprachen und ohne Erklärung wurden Journalisten - auch unsere Kollegin - vor die Tür gesetzt. 

Inzwischen stehen kurzfristige Lösungsansätze fest: „Am kommenden Wochenende wird es jemand geben, der den Verkehr ordnet, die Beschilderung wird verbessert und die Stadt will Ordnungskräfte schicken", fasst Dagmar Dittmer vom Verein Hohe Schrecke zusammen. Künftig soll jedem Besucher der Hängebrücke ein Parkplatz zugewiesen werden. Sie rechnet mit etwa 350 Autos am Tag. 60 Parkplätze mit Parkautomat sind geplant. Mülleimer, Toiletten etc. sollen nach und nach im Ort aufgestellt werden. Die Anwohnerin Stephanie Schäffner bleibt kritisch: "Die langfristigen Lösungen sind nicht zufriedenstellend", sagt sie und hofft, dass der große Touristenansturm wetterbedingt erstmal ausbleibt.

Seekrank überm Bärental: Trotz Höhenangst hat sich unser Kollege Jan Kätzschmann 25 Meter hoch gewagt: Zur Eröffnung der neuen Hängebrücke an der Hohen Schrecke:

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