Thüringen Kirchen bereiten Heiligabend vor

Krippenspiel. Foto: dpa
Krippenspiel. Foto: dpa
Autor: LG | Datum: 16.11.2021
Die ersten Geschenke sind gekauft, die Weihnachtssüßigkeiten stehen seit Wochen in den Supermarktregalen. Und bei den Kirchengemeinden hier in Thüringen laufen die Vorbereitungen für den Gottesdienst an Weihnachten.

Weimar plant Christvespern unter freiem Himmel, Erfurt will mehrere Gottesdienste hintereinander feiern, damit so viele Leute wie möglich dabei sein können und  Superintendent Gregor Heidbrink vom Kirchenkreis Apolda Buttstätt spürt eine große Unsicherheit: "Wir raten unseren Gemeinden - plant open Air oder 3G. Einige wollen auch ganz normale Krippenspiele mit Kindern durchziehen, da laufen jetzt auch schon die Proben, anderen machen das Krippenspiel in abgespeckter Form oder lassen sich für den ganzen Gottesdienst was anderes einfallen. Eine Gemeinde will zum Beispiel im ganzen Dorf Krippenszenen auf den Höfen darfstellen. Dann kann man von Hof zu Hof gehen und die Leute sind nicht geballt an einer Stelle." 

Die Gemeinde Sonnenstein plant mehrere Gottesdienste hintereinander, damit so viele Leute wie möglich dabei sein können, im Kloster Volkenroda soll die Christnacht im Christus-Pavillon stattfinden und auch in Herbsleben und der Gemeinde Harztor wird stand jetzt mit Gottesdienst in der Kirche geplant.

Pfarrer Gero Erber vom Kirchspiel Unterkosau im Saale-Orla-Kreis hat uns gesagt, dass der Gottesdienst mit Blick auf die Coronazahlen vermutlich wieder draußen stattfinden muss - Gera plant die Christvesper stand jetzt in der Salvatorkirche.

Die Kirchengemeinde Sonneberg plant den Gottesdienst in der Stadtkirche - mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz, Stützerbach bei Ilmenau plant die Christvesper in der Kirche und auch in Gerstungen soll in der Kirche Weihnachten gefeiert werden.

Kein Gottesdienst an Weihnachten ist für die Kirchenkreise keine Option - nur das wie, steht heute bei so ziemlich allen noch in den Sternen.