Gera Internat aufgehübscht

Aufenthaltsraum. Foto: Stadt Gera
Aufenthaltsraum. Foto: Stadt Gera
Autor: KB | Datum: 07.05.2021
Es ist ruhig geworden im Internat in Gera: Die Schulen sind auf Stufe rot, nur die Abschlussklassen können aktuell unterrichtet werden, für viele Studierende und Azubis gilt Homeschooling statt Präsenzunterricht. Deshalb wohnen viele gerade auch nicht im Internat, sondern sind zuhause bei ihren Familien. Die Mitarbeiter vom Internat nutzen die ruhigere Zeit für ein paar Schönheitsreparaturen.

Diese Zeit der geringen Auslastung ist für uns keine Zeit des Stillstands, sagt Leiterin Marion Opelt. Stattdessen haben die Erzieher in einzelnen Wohnbereichen den Pinsel geschwungen und frisch gemalert. Außerdem wurde eine Bibliothek eingerichtet und ein neuer Rückzugs- und Lernraum geschaffen. Es ist kein Geheimnis, dass der Allgemeinzustand des Internats besser sein könnte, sagt Opelt. Ende der 1980er gebaut hat der Zahn der Zeit ziemlich am Gebäude genagt. Die Stadt bemüht sich deshalb um Fördermöglichkeiten, um die Fenster zu dämmen und Heizungen, Duschen und Toiletten zu erneuern. Sobald die Finanzierung steht, kann die Sanierung losgehen.

Normalerweise können rund 130 Leute im Internat wohnen. Sie lernen entweder an der Berufsschule der Stadt, an der dualen Hochschule Gera-Eisenach oder auch in den Spezialklassen für Musik am Rutheneum.