Rothesütte Hexenreich im Harz

So könnte der neue Hexenbesen in Rothesütte aussehen. Foto: Landratsamt Nordhausen
So könnte der neue Hexenbesen in Rothesütte aussehen. Foto: Landratsamt Nordhausen
Autor: LG | Datum: 14.07.2020
Der größte Hexenbesen der Welt steht bald hier bei uns im Harz: 55 Meter hoch soll der Besen werden und auf dem Gelände der ehemaligen Grenzkompanie in Rothesütte im Kreis Nordhausen stehen. 

Eine Attraktion allein reicht aber nicht, um viele Besucher anzulocken, heißt es aus dem Landratsamt. Deshalb hat sich Architekt Matthias Flagmeyer nochmal dran gesetzt und verwandelt das ehemalige Grenzgebäude in eine magische Märchenschenke.

Der erste Raum wird ein Märchenhaus mit Ohrensessel zum Märchen vorlesen und gemütlich zusammensitzen und Kaffee trinken. 

Der zweite Raum soll aussehen wie ein Hexenhaus, mit großen Kupferkessel, der gleichzeitig eine Theke sein wird. Hier wird alles ein bisschen dunkler und besonders magisch und der dritte Raum ist richtig zum Gruseln - mit riesigen Tierfiguren und Pilzen soll hier ein Zauberwald nachgebildet werden. 

Nächstes Jahr soll die Märchenschenke schon fertig sein. Auf den Hexenbesen mit Aussichtsplattform und Rutsche müssen wir noch bis 2022 warten. 

Dann soll hier aber eine riesige Erlebniswelt rund um das Thema Hexen entstehen - mit vielen Mitmachangeboten, einem Indoor-Spielplatz und der großen Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe. 

Damit Sie nicht hochlaufen müssen, können Sie auch den Fahrstuhl in der Mitte nutzen und zur Aussichtsplattform hochfahren. Dort haben Sie einen tollen Blick auf den Harz. 

 In Sachen Parkplätze wird zur Zeit noch weiter geplant, sagt Jessica Piper aus dem Landratsamt. "Wir geben unser Bestes, um so viele Parkplätze wie möglich zu schaffen. Zusätzlich soll aber auch das Busangebot ausgbaut werden und die Harzer Schmalspurbahn fährt hier ja auch. Für die sportbegeisterten Besucher ist noch eine E-Bike-Verleihstation geplant. Dann können Sie den Ausflug zum Hexenbesen noch mit einer Tour durch den Harz verbinden. 

Knapp 8 Millionen Euro wird das gesamte Hexenreich im Kreis Nordhausen dann kosten.

Ein besonderes Highlight - die Spitze des Turms, also der Besenstiel kann als Funkantenne genutzt werden. Das bedeutet, der Hexenbesen sieht dann nicht nur schön aus, sondern versorgt die Region noch mit W-LAN oder 5G.