Suhl/Erfurt Großübungen von Polizei und Feuerwehr

Symbolfoto: pixabay
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Autor: PK | Datum: 17.10.2021
Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte haben am Wochenende gleich mit zwei Großübungen den Ernstfall geprobt. In Erfurt wurde am Sonntag im Einkaufszentrum Thüringen-Park ein Anschlag mit einem Fahrzeug und drei um sich schießenden Tätern simuliert. An der fünfstündigen Übung waren nach Polizeiangaben rund 1.200 Polizeiangehörige und Rettungskräfte beteiligt.

Das Hauptaugenmerk habe auf der Tatortarbeit der Kriminalpolizei mit den Ermittlungen etwa zu den Tätern, Zeugen, Toten und Verletzten sowie zu Motiven gelegen, hieß es. Auch die Betreuung der Betroffenen durch Seelsorger wurde simuliert und die Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt durchgespielt. Ziel sei die Überprüfung der Konzepte zur Bewältigung einer solchen lebensbedrohlichen Einsatzlage gewesen.

Zuvor hatte am Samstag die Feuerwehr in Suhl die Abläufe bei der Bekämpfung eines großflächigen Waldbrands geübt. Rund 100 Einsatzkräfte waren daran beteiligt. Neben einem Polizeihubschrauber, der aus der Luft Löschwasser abwarf, waren zudem 22 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz vor Ort. Es sei die erste derart umfassende Waldbrand-Großübung in Thüringen gewesen, sagte der Sprecher der Suhler Feuerwehr, Daniel Wiegmann.

Neben dem Zusammenspiel der einzelnen Einheiten sollte auch die Löschwasserlogistik erprobt werden, so der Sprecher. Für die Feuerwehrleute ist es vor allem problematisch, in unwegsamem Gelände an Löschwasser zu kommen. Bei der Übung wurde laut Wiegmann für den Hubschrauber ein mobiler Löschwassertank auf einer Lichtung aufgestellt, der mit einem Wasserwerfer der Polizei und Tanklastzügen
der Feuerwehr befüllt worden sei.