Krauthausen Erweiterung des BMW-Werks

Bei Eisenach baut BMW Werkzeuge, mit denen Bleche zu Karosserieteilen werden. Foto: pixabay
Bei Eisenach baut BMW Werkzeuge, mit denen Bleche zu Karosserieteilen werden. Foto: pixabay
Autor: SB | Datum: 16.05.2019
Der Automobilkonzern BMW will Eisenach zu seinem weltweit größten Werkzeugbau-Standort erweitern. In das Werk in Krauthausen bei Eisenach würden bis zum Jahr 2022 rund 42 Millionen Euro investiert, teilte das Unternehmen heute (Donnerstag) bei der Grundsteinlegung für die Erweiterung mit. Ziel sei es, die Produktionskapazität für Presswerkzeuge, die in der Karosseriefertigung weltweit eingesetzt werden, um etwa 50 Prozent aufzustocken. Damit verbunden seien 20 Prozent mehr Arbeitsplätze - von derzeit 260 soll die Belegschaft auf 300 Arbeitnehmer steigen.

Mit dem Werkzeugbau war der Münchner Konzern 1992 an den Ursprungsort seiner Autoproduktion zurückgekehrt. Eisenach war 1928 der erste Standort, an dem der frühere Flugzeugmotorenhersteller bis zum Zweiten Weltkrieg Autos baute, darunter die legendären Dixi-Modelle oder den BMW 328. Die bisherigen Investitionen in den Thüringer  Werkzeugbau-Standort erhöhen sich mit dem neuen Projekt den Angaben zufolge auf rund 200 Millionen Euro.