Erfurt Eltern machen Druck auf Politik

Bröckelnder Putz, kaputte Fenster, alte Toiletten - in vielen Schulen ist das Alltag. Symbolfoto: Pixabay
Bröckelnder Putz, kaputte Fenster, alte Toiletten - in vielen Schulen ist das Alltag. Symbolfoto: Pixabay
Autor: KB | Datum: 15.04.2019

Übervolle Klassen, marode Schulen - den Eltern in Erfurts reicht. Sie sammeln gerade Unterschriften. Damit wollen sie Druck machen, damit die Missstände endlich behoben werden.

Es ist zehn nach zwölf, heißt es von der Kreiselternvertretung. Die Zustände sind nicht mehr tragbar. Die Schulen stoßen an ihre Kapatiätsgrenzen. Für das kommende Schuljahr fehlen demnach bis zu 500 Plätze an Grundschulen. Auch an den weiterführenden Schulen sieht es nicht besser aus, so die Kreiselternvertretung. Zudem verfallen Schulgebäude und Turnhallen zusehens. Aktuelles Beispiel ist die Sporthalle der Busch-Grundschule. Die war Ende März wegen gravierender Mängel geschlossen worden. Die Kreiselternvertretung fordert deshalb von der Stadt, endlich zu handeln und Schulen zu sanieren und neu zu bauen.

Bis zum 17. Mai werden noch Unterschriften gesammelt. Sie sollen in der Stadtratssitzung fünf Tage später an Oberbürgermeister Andreas Bausewein übergeben werden. Stand jetzt soll dann über den neuen Schulnetzplan sowie die Gründung des Eigenbetriebs Schulen entschieden werden.