Wieda Ein Ort wird zum Krippendorf

Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Foto: Redaktion
Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. Foto: Redaktion
Autor: LG | Datum: 09.12.2020
Gut 1.000 Leute leben in Wieda, kurz hinter der Landesgrenze zu Thüringen. Ein sehr langer Ort im Tal der Wieda, mit Fachwerkhäusern, einer Kirche und einem alten Rathaus. In der Weihnachtszeit wird Wieda aber zum Treffpunkt für Weihnachtskrippen-Fans, denn im Ort stehen 23 lebensgroße Krippen.

Aus Holz geschnitzt, aus Baumschaum zusammengesetzt, verkleidete Schaufensterpuppen oder bemalte Holzplatten. Alle Krippen-Szenen sind unterschiedlich und zeigen ein Stück der Weihnachtsgeschichte. 

Krippenvater ist Klaus-Erwin Gröger, der vor mittlerweile 15 Jahren die Idee für die erste Krippenweihnacht hatte. "Ohne die Leute im Dorf würde das aber alles nicht gehen." Denn sie alle stellen die Krippen in den Vorgärten, Hinterhöfen oder kleinen Grünflächen im Ort auf. Und auch die Fenster der Häuser sind fast überall weihnachtlich geschmückt. 

In normalen Jahren gibt es am Rathaus noch einen Puntschtreff und eine Krippenausstellung im Rathaus. "Darauf müssen wir wegen Corona dieses Jahr leider verzichten." Und die Leute kommen trotzdem von überall her, um sich die riesigen Krippenfiguren anzuschauen. "Manche fahren einfach nur vorbei. Aber ich denke, um die Stimmung richtig auf sich wirken zu lassen, sollte man sich manche Krippen zu Fuß anschauen und ein bisschen herunterkommen." 

Bis zum 6. Januar bleiben die Figuren stehen.