Berlin Durchbruch bei Klima-Paket

Union und SPD haben sich am Freitag auf viele Änderungen geeinigt. Symbolfoto: pixabay
Union und SPD haben sich am Freitag auf viele Änderungen geeinigt. Symbolfoto: pixabay
Autor: AK | Datum: 20.09.2019

Die Große Koalition hat nach 18 Stunden Verhandlung ein Klima-Paket beschlossen.

Hier die wichtigsten Kernpunkte:

Öl-Heizungen

Bereits ab 2026 soll der neue Einbau von Öl-Heizungen verboten werden. Wer seine alte Öl-Heizung gegen eine klimafreundlichere Heizungsanlage tauschen will, soll mit bis zu 40 Prozent gefördert werden.

CO2-Preis

Im Verkehr und bei Gebäuden soll mit CO2-Zertifikaten gehandelt werden. 2021 sollen Benzin und Diesel drei Cent teurer werden, ab 2026 dann 10 Cent.

Pendlerpauschale

Um Pendler durch den erhöhten CO2-Preis zu entlasten soll die Pendlerpauschale erhöht werden. Ab 2021 sollen pro Kilometer 35 Cent statt bisher 30 Cent von der Steuer absetzbar sein; allerdings erst ab dem 21. Kilometer.

 

Stromersparnis

Als Gegenzug zur Belastung durch die CO2-Zertifikate sollen wir beim Strom entlastet werden. Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms soll ab 2021 gesenkt werden. Das werden wir auf der Stromrechnung merken.

keine Neuverschuldung

Trotz des milliardenschweren Klimapakets soll es keine Neuverschuldung geben. Die "schwarze Null" soll weiter stehen. Das Klimapaket soll insgesamt 50 Milliarden Euro kosten.

 


Das sind die Punkte, die bisher durchgesickert sind. Am Nachmittag soll das Klimapaket von der Regierung offiziell vorgestellt werden.