Thüringen Bauland bundesweit am billigsten

Symbolfoto: dpa
Symbolfoto: dpa
Autor: PK | Datum: 16.09.2020
Wer ein Haus bauen will, zahlt für das Grundstück in Thüringen so wenig, wie in keinem anderen Bundesland. Im vergangenen Jahr kostete der Quadratmeter Bauland im Freistaat im Schnitt 49,67 Euro. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Bundesweit zahlten die Häuslebauer durchschnittlich fast das Vierfache - nämlich 189,51 Euro. Das ist ein Rekordhoch wie schon bei den Preisen für Wohnimmobilien.

Vor allem in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Wohnraum riesig, aber es fehlt an Bauland. Das treibt die Bodenpreise in die Höhe. Zehn Jahre zuvor war ein Quadratmeter laut den Statistikern noch für rund 122 Euro zu haben. Besonders viel mussten Investoren im vergangen Jahr in den Millionenstädten Berlin und Hamburg zahlen: In der Bundeshauptstadt kostete der Quadratmeter Bauland im Schnitt 1328,48 Euro, in Hamburg waren es 1157,91 Euro. Im ebenfalls vergleichsweise teuren Bayern lag der Durchschnittspreis bei 301,75 Euro pro Quadratmeter.

Nach Erkenntnissen der Statistiker steigen die durchschnittlichen Kaufwerte grundsätzlich mit der Gemeindegröße. In Kommunen mit weniger als 2000 Einwohnern wurden im Schnitt 66,04 Euro pro Quadratmeter bezahlt. In den 14 größten Städten der Republik mit mindestens 500 000 Einwohnern war es etwas mehr als das 17-Fache: 1128,33 Euro.