Thüringen Badeverbot an Trinkwassertalsperren

Foto: Thüringer Fernwasserversorgung
Foto: Thüringer Fernwasserversorgung
Autor: PK | Datum: 17.06.2021
In Trinkwassertalsperren darf nicht gebadet werden. Darauf weist die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) mit Blick auf die aktuelle Hitze hin. Außerdem sind dort alle Arten von Wassersport, das Lagern oder auch Grillen verboten. Generell dürfen die Ufer nicht betreten werden. Auch für Tiere ist baden oder aus der Talsperre trinken tabu, so das Unternehmen. Die Versorgung von Haustieren sollte daher schon bei der Ausflugsplanung berücksichtigt werden.

Prinzipiell sei das Wandern, Joggen oder Radfahren auch an Trinkwassertalsperren erlaubt, hieß es. Allerdings müssten sich Besucher auf offiziell ausgewiesenen Wegen aufhalten. Damit soll vermeiden werden, dass Verunreinigungen in den Stausee gelangen. Die TFW kontrolliert die Einhaltung der Regeln in Trinkwasserschutzgebieten in Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden und der Polizei. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Talsperren Zeulenroda, Lütsche und Ratscher laden zum Baden ein

Dagegen ist das Baden an Brauchwassertalsperren prinzipiell gestattet. Die Talsperren Zeulenroda, Lütsche und Ratscher sind sogar explizit als Badegewässer ausgewiesen. Dort gibt es amtlich kontrollierte Badestellen und Wassersportmöglichkeiten. An Brauchwassertalsperren, die keine expliziten Badestellen auswiesen, erfolge das Baden auf eigene Gefahr.

Badende sollten darauf achten, dass auch an Brauchwassertalsperren etwa an Staumauern oder Dämmen sowie im Bereich der Pegel das Baden aufgrund erhöhter Gefahren untersagt sei. In diesen Bereichen befinden sich technische Anlagen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind, jedoch eine potenzielle Gefahr für Schwimmer und Taucher darstellen.