Mehr Geld und neue Gesetze

Das ändert sich ab 1. August 2019

Foto: Pixabay
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Autor: AG | Datum: 02.08.2019
Viele Menschen können sich über mehr Geld freuen. Diese neuen Gesetze und Regeln gelten ab August 2019.

Bildungspaket:

Statt 100 Euro werden 150 Euro für Kinder in Hartz-IV und Geringverdiener-Haushalten pro Schuljahr gezahlt. Damit können künftig Schulranzen oder Lernmaterialien finanziert werden.

Kita-Gebühren werden für Eltern, die Hartz IV, Wohngeld oder Kinderzuschlag bekommen wegfallen. Außerdem wird das Mittagessen in der Schule und Bus-/Bahnfahrkarten für sie auch kostenfrei. Der monatliche Zuschuss für Sportverein oder Musikschule steigt auf 15 Euro und darüber hinaus werden Nachhilfestunden auch dann gefördert, wenn die Kinder nicht akut vom Sitzenbleiben bedroht sind. Davon sollen bis zu vier Millionen Kinder profitieren, in deren Familien das Geld knapp ist.

BAföG:

Studenten und Schüler aus Geringverdiener-Familien bekommen für ihre Ausbildung mehr staatliche Unterstützung. Der steigt also auf 853 Euro im Monat und der Wohnzuschlag für Studenten auf 325 Euro. Parallel zum BAföG steigt auch die Berufsausbildungsbeihilfe für Azubis.

Um 7 Prozent steigen zudem die Freibeträge für das Einkommen der Eltern, das über die BAföG-Berechtigung entscheidet. Dadurch sollen mehr junge Menschen gefördert werden können. Erleichtert wird darüber hinaus die Rückzahlung der Fördersumme, die bei einem Studium grundsätzlich zur Hälfte als Darlehen gewährt wird.

Bundeswehr:

Durch finanzielle und soziale Anreize soll die Bundeswehr ein attraktiverer Arbeitgeber werden. Das „Gesetz zur nachhaltigen Stärkung der Einsatzbereitschaft" soll etwa Zeitsoldaten nach ihrer Dienstzeit den Schritt ins zivile Arbeitsleben erleichtern. Das Ganze soll durch eine verstärkte Förderung von Praktika und eine verpflichtende Berufsberatung möglich werden. Die Bundeswehr übernimmt nun auch die Kosten, wenn Angehörige in die notwendige Therapie, für geschädigte Soldaten, einbezogen werden sollen

Zuwanderung:

Ab dem 1. August dürfen mehr Flüchtlinge als bisher an berufsfördernden Maßnahmen teilnehmen. Sprach- und Integrationskurse stehen jetzt auch Asylbewerbern offen, bei denen unklar ist, ob sie langfristig in Deutschland bleiben dürfen - allerdings nur, wenn die Betroffenen vor dem 1. August eingereist sind und seit mindestens drei Monaten geduldet werden. 

Zudem werden die Sprachkurse auch für andere Gruppen von Ausländern geöffnet, die bisher davon ausgeschlossen waren.

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