Heute wurde die Zukunft des Geländes vorgestellt

Was wird aus der Weimarer Viehauktionshalle?

Juryvorsitzender Wolfram Stock, Oberbürgermeister Stefan Wolf und Architekt Günther Vogt, Foto: Redaktion
Juryvorsitzender Wolfram Stock, Oberbürgermeister Stefan Wolf und Architekt Günther Vogt, Foto: Redaktion
Autor: CH | Datum: 05.03.2018
Vor zwei Jahren wurde durch Brandstiftung die Viehauktionshalle in Weimar zerstört.

Von dort waren die Thüringer Juden von den Nationalsozialisten in die Vernichtungslager deportiert worden. Deshalb sollte der Ort zu einer Gedenkstätte umfunktioniert werden. Am 05. März 2018 wurde der Siegerentwurf dafür präsentiert.
Acht Planungsbüros hatten sich beteiligt. Gewonnen hat die Vogt Landschaft GmbH aus Berlin. Deren Künstler Lars Müller hat eine parkähnliche Anlage entworfen, in den die erhaltenen Reste der Viehauktionshalle integriert sind. Auf einem runden Brunnentisch sind die Namen der Deportierten verewigt und durch einen stetig darüber hinweg fließenden Wasserfilm geschützt. Die Realisierung des Entwurfs ist für voraussichtlich nächstes Jahr geplant.

Viehauktionshalle Weimar

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