Polizei findet Luftgewehr und Munition in Rudolstadt

Unter Drogen auf Bauarbeiter geschossen

In der Wohnung eines 22-Jährigen in Rudolstadt  fanden Polizisten ein Luftdruckgewehr und Munition. Foto: Pixabay
In der Wohnung eines 22-Jährigen in Rudolstadt fanden Polizisten ein Luftdruckgewehr und Munition. Foto: Pixabay
Autor: JM | Datum: 12.07.2018
Bei einer Wohnungsdurchsuchung fand die Polizei in Rudolstadt ein Luftgewehr und Munition bei einem 22-Jährigen. Mit einem Komplizen hatte er damit auf zwei Bauarbeiter geschossen.

Bei der Rudolstädter Polizei ging am Mittwochnachmittag der Notruf ein, dass auf einer Baustelle in der Trommsdorffstraße die Bauarbeiter vermutlich mit einem Luftdruckgewehr beschossen wurden. Eine Person sei bereits verletzt. Sofort fuhren mehrere Polizeieinsatzwagen zu der Baustelle. Zudem wurden im Erich-Correns-Ring die Hauseingänge des der Baustelle gegenüberliegenden Blocks von den Polizisten besetzt. Ein 53-Jähriger und ein 50-Jähriger, die auf einer Hebebühne an einer Hausfassade in der Trommsdorfstraße gearbeitet hatten, sollen aus der oberen Etage des gegenüberliegenden Blocks beschossen worden sein. Beide wiesen leichte Verletzungen auf.

Luftdruckgewehr und Munition gefunden 

Zwei Männer im Alter von 22 und 30 Jahren versuchten, den Wohnblock im Erich-Correns-Ring zu verlassen und wurden dabei von den Polizisten aufgehalten. Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung bei dem 22-Jährigen fand die Polizei ein Luftdruckgewehr und mehreren Schuss der dazugehörigen Munition. Zudem wurden geringe Mengen illegaler Betäubungsmittel sichergestellt. Der 30-Jährige stand mit 0,61 Promille unter Alkoholeinfluss und ein Drogenvortest reagierte bei ihm, wie auch bei dem 22-Jährigen positiv. Die beiden Männer, die bereits polizeibekannt sind, wurden zur Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht. 

Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung

Gegen sie wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie die Dienststelle wieder verlassen. Die beiden Bauarbeiter, die durch den Beschuss verletzt wurden, erhielten vor Ort erste Hilfe. Da die Verletzungen glücklicherweise nicht so gravierend waren, war eine Versorgung im Krankenhaus nicht erforderlich.

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